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Patenschaften

Einige unserer Greifvogelpatienten sind nach Ausheilung ihrer Verletzungen in Freiheit nicht mehr überlebensfähig oder erst nach längerer Zeit wieder auswilderbar. Die Wildbahntauglichkeit muss jedoch gegeben sein, ansonsten droht dem Vogel ein langsamer qualvoller Hungertod. Einige unserer Patienten haben unter unserer Obhut Nachkommen großgezogen, welche wiederum ausgewildert werden. Es gibt auch Dauerpfleglinge, die sich als Ammen um junge, unselbständige Findlinge kümmern, die zu uns gebracht wurden. Vielleicht möchten Sie eine Patenschaft für einen Dauerpflegegast übernehmen?

  • Eine Patenschaft mit einem Jahresbetrag ab € 100,- kann die Unterbringung und Versorgung eines Vogels teilweise sichern.
  • Tipp: Machen Sie sich oder Freunden eine Patenschaft als z. B. als Weihnachtsgeschenk

Es stehen immer wieder Greifvögel oder Eulen als Patenkinder zur Verfügung. Der Pate erhält eine Urkunde mit Bild seines Pfleglings und kann diesen, wenn gewünscht, nach Genesung persönlich in die Freiheit entlassen. Die Patenschaft gilt jeweils für ein Jahr und kann gerne bei Bedarf verlängert werden.

Pateneltern gesucht!

„Felix“

Wanderfalke (Falco peregrinus)

Der männliche Wanderfalke „Felix“ wurde völlig abgemagert unter einem Carport in Unterfarrnbach aufgefunden. Er war so schwach, dass nicht klar war, ob er überleben würde. Zwischenzeitlich ist er über den Berg! Leider ist er auf dem linken Auge erblindet, sodass er dauerhaft bei uns bleiben muss.

Wanderfalke (Falco p. peregrinus)

Der weibliche Falke wurde mit gebrochener Schwinge unter einer Hochspannungsleitung gefunden. Der Knochen wurde genagelt und ermöglicht dem Falken das Fliegen in der Volière; Jagdflüge in der Natur auf andere Vögel sind ihm nicht mehr möglich.

„Shakira“

Wanderfalke (Falco peregrinus)

Wanderfalke „Shakira“ ist beim Training gegen ein Hindernis geflogen und hat sich den Flügel gebrochen. In der Voliere kann sie sehr gut fliegen nur zum Jagen ist sie leider nicht mehr in der Lage.

„Prinzessin“

Wanderfalke (Falco p. peregrinus)

Dieser weibliche Wanderfalke „Prinzessin“ wurde wie der Falke „Fritz“ mit gebrochenem Flügel im Stadtbereich aufgefunden. Wie dieser ist er in der Natur nicht mehr überlebensfähig.
Wir hoffen, dass sie zusammen einem weiteren Dauerpflegefall als Adoptiveltern für anderer Falken dienen können oder auch evtl. eignen Nachwuchs für die Auswildereung in die Natur hervorbringen.

„Fritz“

Wanderfalke (Falco peregrinus)

Der männliche Wanderfalke „Fritz“ wurde mit gebrochenem Flügel im Stadtgebiet Fürth aufgefunden. Vermutlich hat der Falke bei der Jagd auf Stadttauben durch Kollision mit einer elektrischen Leitung diese Verletzung erlitten.
Durch tierärztliche Behandlung konnte der Flügel wieder so weit repariert werden, dass sich der Vogel in einer Volière gut bewegen kann. Für ein Überleben in der Natur reicht das Flugvermögen leider nicht mehr aus.

Patenschaft vergeben für Jahr
2016 Birgit und Roland Höhr
2017 Birgit und Roland Höhr
2018 Birgit und Roland Höhr
2019 Birgit und Roland Höhr
2020 Birgit und Roland Höhr

Wespenbussard

Der Wespenbussard wurde uns mit einem teilamputierten Flügel übergeben. Für die Natur ist er verloren, jedoch hat er sich in ein Zucht-Projekt integrieren lassen.

Patenschaft vergeben für Jahr
2017 Margit Köhler
2018 Margit Köhler
2019 Margit Köhler
2020 Margit Köhler

Turmfalkenpaar (Falco tinnunculus)

Beide Vögel dieses Paare sind durch ausgeheilte Flügelverletzungen stark flugbehindert. Sie könnten in Freiheit nicht überleben. In der Volière haben sie sich als Ammen für verwaiste Turmfalkennestlinge bewährt.
Sie haben mehrfach eigene Junge erbrütet, die nachdem sie selbständig geworden waren ausgewildert wurden.

Patenschaft vergeben für Jahr
2014 Familie Haas
2015 Familie Haas
2016 Familie Haas
2017 Familie Haas
2018 Familie Haas
2019 Familie Haas

Wanderfalke (Falco peregrinus)

Der männliche Wanderfalke wurde mit gebrochenem Bein aufgefunden. Durch die ärztliche Behandlung konnte das verletzte Bein soweit repariert werden, dass sich der Vogel in einer Volière gut bewegen kann, für ein Leben in der Natur reicht es leider nicht aus.

„Finja"

Wespenbussard (Pernis Apivorus)

Der Wespenbussard „Finja" wurde flugunfähig aufgefunden. Der Flügel ist geschädigt, durch seine Verletzung hat er den Anschluss an seine Artgenossen auf dem Weg nach Afrika verpasst. Leider konnte er im Folgejahr nicht wieder in die Natur entlassen werden, fügt sich aber erfolgreich in ein Zuchtprogramm ein.

Patenschaft vergeben für Jahr
2016 Kristin Schmidt
2017 Kristin Schmidt
2018 Kristin Schmidt
2019 Kristin Schmidt
2020 Kristin Schmidt

„Silas"

Mäusebussard (Buteo buteo)

Der weibliche Mäusebussard „Silas" wurde flugunfähig aufgefunden. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass ein Teil eines Flügels fehlt. Der Vogel kann sich in der Volière recht gut bewegen, jedoch für ein Leben in der Natur reicht das nicht aus.

„Schorsch"

Mäusebussard (Buteo buteo)

Der Mäusebussard „Schorsch" ist einer von vier Jungvögeln, die bei einem Sturm einem Baumunfall zum Opfer fielen. Der Baum fiel mitsamt dem Nest um. Er hat den Absturz als Einziger überlebt und kam mit mehreren Knochenbrüchen zu uns. Er wurde tierärztlich behandelt, gepflegt und von Hand aufgezogen. Nun ist er zumindest eingeschränkt flugfähig und Dauerpflegegast bei uns.